Interview mit Markus

Seit Mitte März ist auch ein Großteil von uns im Home-Office. Das ist nicht nur für jeden Einzelnen eine große Umstellung, sondern Bedarf auch auf technischer Ebene der Unterstützung unserer IT. Markus, Leiter des IT-Teams, gibt uns im folgenden Interview einen Einblick, wie das gelingen kann.

Markus, ein Großteil unserer Mannschaft befindet sich zurzeit im Home-Office. Welche Maßnahmen mussten von eurer Seite aus unternommen werden, um den breiten Einsatz der Mitarbeiter*innen im mobilen Arbeiten zu ermöglichen?
Zu dem Zeitpunkt, an dem unsere Mitarbeiter*innen ins mobile Arbeiten gewechselt sind, waren wir hinsichtlich der Bandbreite bereits gut aufgestellt. Jedoch mussten wir an der Konfiguration unserer VPN-Einwahlen Änderungen vornehmen, um die Leitungen nicht zu überlasten. Darüber hinaus haben wir ein weiteres kollaboratives Tool zur Sicherstellung der Kommunikation eingeführt. Außerdem haben wir haben unser Monitoring verbessert – ein entsprechendes Management-System ermöglicht jetzt eine detaillierte Übersicht der Auslastung des Netzwerks.

Du sprichst gerade die Auslastung an, wie sieht denn die Anzahl der VPN-Zugriffe zurzeit im Vergleich zur bisherigen Nutzung aus?
Die Zugriffszahlen haben sich ca. versiebenfacht.

Gab es von eurer Seite aus Vorbereitungen auf solch eine Ausnahmesituation?
Als technologisches Unternehmen waren wir grundsätzlich darauf vorbereitet, dass auf unser Netz eine größere Last zukommen könnte – dass es so eine extreme Home-Office Situation werden würde, wussten wir natürlich nicht. Was wir jedoch immer machen, ist, dass wir sowohl beim Kauf unserer Netzwerkgeräte als auch den Datenleitungs-Bandbreiten ein ständig wachsendes Datenaufkommen mit einkalkulieren.

Wie erlebst du persönlich die Zeit im Home-Office? Hast du ein paar Tipps für ein erfolgreiches mobiles Arbeiten?
Ich habe nach einiger Zeit gemerkt, dass mir der bewusste Übergang in den Arbeitstag fehlt, weil es keinen Weg zur Arbeit mehr gibt. Der Gang aus dem Haus zum Auto, die Fahrt ins Büro und der kurze Fußweg vom Parkplatz ins Gebäude erschienen mir bislang als unbedeutend. Mittlerweile gehe ich morgens zehn Minuten „um den Block“ spazieren, bevor ich mich an den Schreibtisch setze. Das hilft mir, um den Arbeitstag bewusst zu starten und mich zumindest kurz darauf einzustimmen.

 

An dieser Stelle auch von uns nochmal ein großes Danke an Markus und die ganze IT für ihren Einsatz!

Comments
Share
Saskia Hoffmann